Rotatherapie
wurde von Doris Bartel, Physiotherapeutin entwickelt. Sie hat beobachtet, dass…
…Viele Alltagschwierigkeiten bei Kinder und Erwachsenen haben ihre Ursache in der unreifen Entwicklung von frühkindlichen Bewegung und Wahrnehmung. (Doris Bartel)
Wie der Name schon verrät, ist das wesentliche Element der Rotatherapie die Rotation (= Drehung) im Körper. Das kann die Wirbelsäule betreffen – als zentrale Bewegungsachse- oder auch die Rotation im Raum. Es gibt zwei zentrale Bewegungsmuster: das symmetrische und das asymmetrisches Muster, die bei einem Menschen jeweils vorherrschen.
Die Rotatherapie bietet einfache Übungen, die helfen, das Feststecken in einem Bewegungsmuster zu lockern bzw. dem motorischen Gesamtsystem zu mehr Reife zu verhelfen. Dabei wird auch auf neurologischer Ebene der Tonus normalisiert. Ein guter Tonus ermöglicht eine gute Wahrnehmung und diese zusammen eine gute Handlungsfähigkeit.
Durch das regelmäßige Üben werden im Gehirn neue Bahnen gebildet, verstärkt und durch das Benutzen der neuen Bewegungsbahnen die Motorik in ihrer Gesamtheit besser, schneller und genauer - "MÜHELOSER"
Veränderung wird sichtbar auf vielen Ebenen, wie z Bsp. auch im Verhalten und im Lernen.
„Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch anwenden.
Es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun!“ J.W.v. Goethe